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Struktur- und Prozessoptimierung der Bundes-Sportförderung


Entwurf des neuen Bundes-Sportförderungsgesetzes


Die österreichische Sportstrategie wird künftig von Bundesminister, LändervertreterInnen und VertreterInnen des organisierten Sports gemeinsam erstellt. Die gesamte Bundes-Sportförderung wird in einer Serviceeinrichtung, der „Bundes Sport GmbH“, zusammengefasst - Einführung des One Stop Prinzips. Die Koordinationsrolle der Bundes Sport GmbH auch über die Sportinfrastruktur der Bundes-Sporteinrichtungen und die sportmedizinische und sportwissenschaftliche Betreuung des Bundes ergänzt die Wirkung der finanziellen Förderung und optimiert die Voraussetzungen für die SportlerInnen weiter. Die Planungssicherheit wird durch die Verlängerung der Förderzeiträume auf vier Jahre deutlich erhöht. Hinzu führt die quartalsweise Auszahlung der Fördermittel zum Wegfallen von Finanzierungsengpässen bei den Sportverbänden. Die Förderung erfolgt nach dem Leistungsprinzip nach Vorlage von Konzepten für den Förderzentrum - für olympische und nicht-olympische Sportarten wie auch für alle übrigen Verbände. Die Einbindung der Expertise der VertreterInnen des organisierten Sports in die Struktur der Bundes Sport GmbH erfolgt über deren Organe. Die Öffentlichkeit wird über die Veröffentlichung der Förderungen im Internet informiert - gesteigerte Transparenz. Die Abstimmung und Zusammenarbeit im Sport zwischen den Bereichen Breitensport, Leistungs- und Spitzensport und Sport mit Behinderung wird weiter vertieft. Die Fördermittelabrechnung wird durch zeitgemäße stichprobenartig Kontrollen vereinfacht und beschleunigt. Die Aufbewahrungsfrist - und somit der Verwaltungsaufwand - wird von 10 auf 7 Jahre reduziert (Zustimmung des BM erforderlich).

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